Fragen und Antworten


Welchen Preisvorteil hat ein Import-Arzneimittel für mich?

Vor allem dann, wenn Sie Ihr Medikament selbst bezahlen müssen (z.B. die „Pille“) oder einen Eigenanteil zuzahlen müssen, ist das Import-Arzneimittel für Sie persönlich die preiswertere Alternative.

Sind alle Präparate therapeutisch identisch und bedenkenlos einzunehmen?

Natürlich, es handelt sich ausschließlich um zugelassene Original-Präparate, die von den bekannten Pharmakonzernen hergestellt und von kohlpharma importiert werden. Entweder sie verfügen über eine Zulassung der Europäischen Genehmigungsbehörde European Medicines Agency (EMA) in London, so dass sie europaweit vertrieben werden können. Oder sie werden aufgrund eines Nachweises ihrer therapeutischen Identität vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für Deutschland zugelassen. Die Zulassungsnummer ist auf jeder Arzneimittelpackung zu erkennen.

Sind Import-Arzneimittel und Generika das gleiche?

Nein: mit einem Import-Arzneimittel bekommen Sie das Original-Markenpräparat des Original-Herstellers, während Generika nach Ende der Patentlaufzeit eines Medikamentes durch andere Pharmaunternehmen nachgebaut werden. Es handelt sich dann um so genannte Nachahmer-Präparate, bei denen der Wirkstoff identisch, die Hilfsstoffe jedoch unterschiedlich sein können. Auch die Herstellung kann variieren, so dass z.B. der Härtegrad der Tabletten, Farbe und Aussehen verschieden sein können.

Gibt es Import-Arzneimittel für alle Indikationsbereiche?

kohlpharma und das Schwesterunternehmen MTK-PHARMA decken mit ca. 600 Präparaten in über 2000 Handelsformen nahezu 100% aller Indikationsbereiche ab. Damit steht Ihrem Arzt fast das gesamte Spektrum der patentgeschützten Markenpräparate als preisgünstige Import-Arzneimittel zur Verfügung.

Was sagen die Krankenkassen zur Verschreibung von Import-Arzneimitteln?

Krankenkassen unterstützen und fordern den Einsatz von Import-Arzneimitteln, da diese einen wesentlichen Beitrag zur Kostensenkung im Gesundheitswesen leisten. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen hat zusammen mit dem Deutschen Apothekerverband eine Mindest-Abgabequote für Import-Arzneimittel festgelegt: demnach muss jede Apotheke aktuell 5% ihrer verschreibungspflichtigen Arzneimittel als Import abgeben. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Apotheken ihren Beitrag zur Kostensenkung im Gesundheitswesen leisten.

Was sagt der Gesetzgeber zu Import-Arzneimitteln?

Da Import-Arzneimittel ein wichtiger Baustein zur Senkung der Gesundheitskosten sind, hat der Gesetzgeber im Jahr 2000 die Abgabe von importierten Arzneimitteln im §129 Abs. 1 Nr. 2 SGB V gesetzlich festgeschrieben. Der Apothekerverband hat zusammen mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen eine Mindest-Abgabequote für Import-Arzneimittel für jede Apotheke festgelegt. Demnach muss heute jede Apotheke 5% ihrer verschreibungspflichtigen Arzneimittel als Import abgeben.

Wie stehen Apotheker zu Import-Arzneimitteln?

Die meisten Apotheker setzen heute schon Import-Arzneimittel als Alternative zu den teureren Original-Präparaten ein. Als kompetente Fachleute wissen Apotheker und Pharmazeutisch-technische Assistentinnen um die therapeutische Identität und gleichbleibende Qualität der Import-Arzneimittel.

Was genau sind Reimporte?

Reimporte sind Pharmaprodukte, die in Deutschland produziert und in andere EU-Länder exportiert wurden. Dort werden sie von kohlpharma zu einem günstigeren Preis eingekauft und wieder nach Deutschland zurückgebracht, also re-importiert.
Weil sie im Ausland billiger sind als in Deutschland, kann kohlpharma sie zu einem Preis anbieten, der unter dem Produktpreis des direkt in Deutschland vertriebenen Präparates liegt. So erhalten Sie dasselbe Produkt zu einem geringeren Preis.

Was versteht man unter Parallelimporten?

Der größte Teil der für den deutschen Markt bestimmten Arzneimittel wird von multinationalen Pharmakonzernen im europäischen Ausland hergestellt. Da in diesen Fällen sowohl Hersteller als auch Importeur die Produkte aus dem Ausland nach Deutschland bringen, wird von "Parallelimport" gesprochen.

Was suchen die Aufkleber auf den Verpackungen vieler Import-Arzneimittel?

Je nach EU-Land sind die Informationen zu den Medikamenten in anderen Sprachen gekennzeichnet. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften produzieren wir Aufkleber und Beipackzettel in deutscher Sprache, damit Sie alle wichtigen Informationen zur korrekten Anwendung Ihres Medikaments zur Verfügung haben. Teilweise produzieren wir sogar komplett neue Verpackungen in deutscher Sprache, die so genannten Europackungen.
Hier sehen Sie eine vollständige Liste aller gebräuchlichen Abkürzungen.

Gefährden Import-Arzneimittel Arbeitsplätze?

Ganz im Gegenteil. kohlpharma hat im Saarland über 800 Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen. kohlpharma kauft die Arzneimittel in der EU bei Pharmagroßhändlern, die die Ware von den Originalherstellern beziehen. Damit haben die Konzerne ihre Gewinne mit deren Mitarbeitern bereits realisiert.

Haben Sie weitere Fragen zu Import-Arzneimitteln?

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Profitieren Sie von der Sicherheit eines Originalproduktes und dem Preisvorteil eines Importes!